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Fernzugriff

Fernzugriff auf dein Heimnetz ohne VPN oder Portweiterleitung — SSH, Home Assistant, LAN-Panels

Der Node hält eine ausgehende Verbindung offen. Dein Handy erreicht dein Heimnetz darüber — SSH, Home Assistant, Router-Seiten — von überall, selbst hinter Carrier-Grade-NAT, ohne irgendetwas ins Internet zu stellen.

ssh · sensmos-6cecfc · via node

Was du bekommst

  • SSH-Terminal zu jedem Rechner in deinem LAN, aus der App. Die SSH-Sitzung ist in der App Ende-zu-Ende verschlüsselt — der Node ist eine dumme Leitung und sieht nie deine Tastatureingaben.
  • Home-Assistant-Panel — dein HA-Dashboard durch den Tunnel, Kacheln, die du bearbeiten kannst, ohne Nabu Casa und ohne HA ins Internet zu öffnen. Siehe Home Assistant.
  • LAN-Seiten — Router, Drucker, Pi-hole, NAS: jede leichte HTTP-Seite unter einer privaten Adresse.

Im Netzwerk sind HA-Panels heute das meistgenutzte Tunnelziel, gefolgt von LAN-Seiten, dann SSH.

Wie es funktioniert

  1. Der Node hält einen ausgehenden WebSocket zum Backend (den braucht er ohnehin, um Teil des Netzwerks zu sein).
  2. Dein Handy bittet das Backend, einen Tunnel zu ip:port im LAN des Nodes zu öffnen. Die Anfrage trägt einen Nachweis, berechnet aus einem Pairing-Schlüssel, den nur dein Handy und der Node kennen.
  3. Der Node prüft den Nachweis lokal, verbindet sich mit dem LAN-Ziel und leitet Bytes weiter. Das Backend leitet Frames weiter; es kann eine SSH-Sitzung nicht lesen und keinen Tunnel von sich aus öffnen.

Weil der Node die Verbindung aufbaut, gibt es keine Portweiterleitung, keine öffentliche IP, kein dynamisches DNS — und es funktioniert auf LTE-Routern und hinter CGNAT.

Einschalten

  1. Öffne in der App den Node → Einstellungen → Fernzugriff, während dein Handy im selben Wi-Fi wie der Node ist.
  2. Tippe auf Koppeln. Die App schreibt einen geheimen Schlüssel auf den Node. Das ist der einzige Schritt, der zu Hause passieren muss.
  3. Füge auf der Node-Karte die gewünschten Integrationen hinzu: Terminal, HA-Panel, LAN-Panel.

Das Entfernen des Pairing-Schlüssels auf dem Node (Einstellungen → Fernzugriff → deaktivieren) schließt jede laufende Sitzung und macht den Tunnel unbenutzbar, bis du erneut koppelst.

Grenzen, ehrlich

  • Der Traffic wird in Stücken über den WebSocket geschickt — gut für Terminals und Dashboards, nicht für Streaming oder große Downloads.
  • Schwere Web-Apps, die eigene WebSockets brauchen (manche UniFi-, Grafana-Live-Ansichten), funktionieren über den LAN-Panel-Proxy eventuell nicht; das HA-Panel hat einen eigenen Pfad und funktioniert.
  • Nur private Adressen. Das ist eine feste Regel in der Firmware, keine Einstellung.

Preis

Tunnel (SSH / HA-Panel / LAN-Seiten)0,5 GALU pro Nutzungstag — der erste Tunnel des Tages wird berechnet, der Rest des Tages ist frei
Tage ohne Nutzung0
Leeres GuthabenNichts wird blockiert. Du siehst die Tagesgebühr einfach im Wallet als Ausgabe.

Gebühren fließen zurück in den Reward-Pool des Netzwerks — siehe Wallet & Gebühren.

Fragen, klare Antworten

Brauche ich eine öffentliche IP oder muss ich Ports am Router öffnen?

Nein. Der Node baut eine ausgehende WebSocket-Verbindung zum Sensmos-Backend auf; der Tunnel läuft darüber. Es funktioniert hinter CGNAT, Doppel-NAT und mobilen LTE-Routern.

Ist das ein VPN?

Nein, und es versucht auch nicht, eines zu sein. Es ist ein Admin-Kanal für Terminals und Dashboards — SSH und HTTP-Seiten. Es ist nicht für Videostreams oder große Übertragungen gebaut.

Kann Sensmos (der Server) in mein LAN?

Nein. Einen Tunnel zu öffnen erfordert einen Schlüssel, den nur dein Handy über dein eigenes Wi-Fi auf den Node schreibt. Der Server hat ihn nie und kann keine Anfrage fälschen.

Was kann der Tunnel erreichen?

Nur private Adressen (RFC1918, CGNAT-Bereich, Loopback). Die Firmware verweigert alles, was dein LAN verlassen würde.

Was kostet es?

Pauschal 0,5 GALU an einem Tag, an dem du es nutzt — eine Gebühr deckt jeden Tunnel an diesem Tag ab (SSH, HA-Panel, LAN-Seiten). Bei leerem Guthaben wird nichts blockiert.

Aktualisiert: 2026-09-03